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Juni 21, 2019

Botox® gegen Falten – wann wird es eingesetzt?

Botox® in Berlin | Hautzentrum WeißenseeGemeinhin bekannt als „Wunderwaffe“ gegen mimische Falten: Botulinumtoxin beziehungsweise Botox®. Als essenzieller Teil des Behandlungsrepertoires bei der Faltenbehandlung in Berlin ist Botox® vor allem für Patienten geeignet, die sich an jenen Falten stören, die durch die Gesichtsmuskulatur aktiviert werden. Durch den natürlichen Rückgang der Hautelastizität können sich mimische Falten leichter manifestieren und vertiefen. Doch nicht nur als Anti-Aging-Mittel hat sich Botulinumtoxin in der Medizin etabliert. Was genau hinter dem Markennamen Botox® steckt und bei welchen weiteren Behandlungen der Wirkstoff Anwendung findet, darüber informiert unser folgender Newsbeitrag.

 

Was ist Botulinumtoxin?

Botulinumtoxin ist ein Nervengift. Es zählt in seiner reinen Form sogar zu den stärksten bekannten Giften. Die Bezeichnung „Botulinumtoxin“ setzt sich aus den lateinischen Worten botolus (Wurst) und toxin (Gift) zusammen. Das Toxin wird von Bakterien gebildet, die sich zum Beispiel in nicht fachgerecht gelagerten Lebensmitteln befinden können. Daher erlangte der Botulismus auch als sogenannte Wurstvergiftung Bekanntheit.

In der Medizin wird Botulinumtoxin in stark verdünnter Konzentration eingesetzt. Zwar hemmt es auf diese Weise immer noch die Muskelaktivität, indem es die Reizübertragung vom Nerv zum Muskel blockiert, jedoch geschieht dies in kontrollierter Form. Das bedeutet, dass es dem Körper nicht schadet. Stattdessen ist der Körper in der Lage, das Botulinumtoxin binnen einiger Monate rückstandslos wieder abzubauen, bis die normale Muskelaktivität wiederhergestellt ist.

 

Verschiedene Arten von Falten

Es gibt verschiedene Faltenarten und damit auch unterschiedliche Behandlungsmethoden, um diese jeweils zu korrigieren. Durch den natürlichen Alterungsprozess verlangsamt sich die Zellregeneration. Zudem produziert der Körper weniger kollagene und elastische Fasern, wodurch Haut und Gewebe an Festigkeit verlieren. Schwerkraftbedingt sinken daraufhin einzelne Partien im Gesicht ab und Falten entstehen. Einige Faktoren können die Hautalterung zusätzlich begünstigen. Hierzu gehören beispielsweise Sonnen- und UV-Strahlung, extreme Hitze oder Kälte, ein ungesunder Lebensstil, Umwelttoxine sowie Stress und unzureichende Erholungsphasen. Die verlorengegangene Spannkraft sowie das fehlende Volumen können durch sogenannte Filler wie Hyaluronsäure ausgeglichen werden. Sie polstern Falten regelrecht von innen heraus auf.

Neben diesen schwerkraftbedingten Falten gibt es auch mimische Falten. Durch das Bewegen der Gesichtsmuskulatur zeichnen sich mit der Zeit einzelne Falten bei bestimmten Muskelanstrengungen ab. So zum Beispiel beim Hochziehen der Augenbrauen oder beim Lachen. Schwächt man die Muskelaktivität im entsprechenden Bereich, können sich die Muskeln nicht mehr zusammenziehen. Infolgedessen werden auch die jeweiligen Falten nicht mehr aktiviert, sodass sich die Gesichtshaut glättet und jünger sowie frischer aussieht.

 

Faltenbehandlung mit Botox® – mögliche Anwendungsareale

Mimische Falten treten vor allem im Bereich der Stirn, der Augen und des Munds auf. Zu den typischen Vertretern, die von vielen Personen als störend wahrgenommen werden, zählen unter anderem die sogenannten Sorgen- und Zornesfalten auf der Stirn und die Lachfalten („Krähenfüße“) in der Augenpartie. An der Nase kann es zudem zu „bunny lines“ kommen, die ebenfalls mithilfe von Botox® reduziert werden können. Auch kleine Lippenfältchen sowie Falten am Kinn oder am Hals kann der Wirkstoff heute effektiv behandeln. Insbesondere dann, wenn die Falten noch nicht besonders tief sind, erzielt die Faltenbehandlung mit Botox® sehr gute Ergebnisse. Für ein optimales, harmonisches Resultat kann es zuweilen ratsam sein, die Botulinumtoxin-Therapie mit einer Filler-Unterspritzung zu kombinieren.

 

Botox® in der Medizin – wo wird es noch eingesetzt?

Erstmals medizinisch eingesetzt wurde Botulinumtoxin nicht als Anti-Aging-Mittel, sondern zur Behandlung neurologischer Bewegungsstörungen (Dystonien). Seit Anfang der 1980er Jahre wird Botulinumtoxin in der Neurologie angewandt. Auch Spastiken werden häufig mit dem Nervengift therapiert. Durch intensive Forschung kamen in den vergangenen dreißig Jahren noch weitere Anwendungsgebiete hinzu, darunter die Behandlung von Spannungskopfschmerzen und Migräne, von Hyperhidrose (extremes Schwitzen) und von Analfissuren.

In unserem Hautzentrum Weißensee setzen wir Botox® auch zur Behandlung von Knirschproblemen (Bruxismus) ein. Das ständige Aufeinanderpressen der Kiefer kann nicht nur zur Schädigung der Zähne führen, sondern ist für die Betroffenen häufig auch mit Schmerzen verbunden. Überdies behandeln wir Migräne, Hyperhidrose und Depressionen unterstützend mithilfe von Botulinumtoxin.

 

Der Wirkmechanismus von Botox®

Wie bereits zuvor erwähnt, hemmt Botulinumtoxin die Muskelaktivität. Wird der Wirkstoff in den Muskel gespritzt, erfolgt dort eine gezielte Zerstörung von Proteinkomplexen, wodurch die Ausschüttung des Neurotransmitters Acetylcholin blockiert wird. Fehlt dieser Botenstoff, erhält der Muskel nicht länger die Information, sich anzuspannen. Zugleich bleiben aber weitere Nervenfunktionen wie Fühlen und Tasten unbeeinflusst. Die Wirkung baut sich nach der Injektion schrittweise auf und erreicht nach etwa zehn Tagen ihren Höhepunkt. Im Anschluss baut der Körper das Botulinumtoxin wieder ab. Nach etwa zwei bis sechs Monaten ist die sogenannte Neuaussprossung an den Nervenenden abgeschlossen. Die Folge: Der Muskel kann wieder wie gewohnt kontrahieren.

 

Ist Botulinumtoxin gefährlich?

Das Botulinumtoxin, das für medizinische und ästhetische Therapien eingesetzt wird, ist für den menschlichen Organismus weitestgehend ungefährlich. Zudem wird das Botulinumtoxin nur in sicherer Dosierung eingesetzt. Wichtig für eine möglichst komplikationsfreie Behandlung und ein wünschenswertes Ergebnis ist daher die Qualifikation des Arztes. Ein Experte weiß, wo genau die Injektion gesetzt werden muss und was zu tun ist, wenn doch unliebsame Komplikationen auftreten sollten. Bei einem speziell ausgebildeten und erfahrenen Spezialisten sind die Risiken der Behandlung mit Botulinumtoxin auf ein Minimum reduziert.

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