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Behandlung von Hyperhidrose in Berlin | Dr. Kors

Übermäßiges Schwitzen: Behandlung von Hyperhidrose in Berlin

Schwitzen ist eine normale und wichtige Funktion des Körpers. Einige Menschen leiden jedoch unter extremem Schwitzen, das unabhängig vom Klima oder von körperlichen Anstrengungen auftritt. In unserer Hautarztpraxis Dr. Kors ist das ausführliche Beratungsgespräch ein essenzieller Bestandteil für eine erfolgreiche Behandlung der Hyperhidrose in Berlin. Gemeinsam mit Ihnen schaue ich, welche Ansätze und Therapien Sie in Ihren Alltag integrieren können, um das übermäßige Schwitzen unter Kontrolle zu bringen. Hierbei konzentrieren wir uns zunächst auf spezielle Cremes und Antitranspirante. Bleibt der gewünschte Behandlungserfolg aus, kann eine Hyperhidrose-Behandlung mit medizinischem Botulinumtoxin erfolgen.
 

Warum schwitzen wir?

Hitze, Sport, Nervosität – dass der menschliche Körper Schweiß absondert, ist etwas ganz Natürliches. Vielmehr stellt das Schwitzen sogar eine überlebenswichtige Funktion dar. Zu seinen Hauptaufgaben zählt die Temperaturregulation des Körpers. Verdunstet der Schweiß auf der Haut, kühlt er sie herunter, da er ihr und den in der Haut befindlichen Blutgefäßen Wärme entzieht. Zudem ist er ein wichtiger Bestandteil des Säureschutzmantels der Haut und verhindert, dass Erreger und Keime in den Körper gelangen. Über den Schweiß scheidet der Mensch überdies Mineralstoffe und Stoffwechselendprodukte aus. Somit reguliert das Schwitzen auch den Mineralstoffhaushalt des Körpers.
 

Was ist Hyperhidrose?

Nicht nur bei körperlicher Anstrengung oder heißen Temperaturen gibt der Körper Schweiß ab, sondern auch im normalen Ruhezustand und bei gleichmäßigem, mildem Klima. Bei einigen Personen verläuft dieser Vorgang jedoch übermäßig stark. Das unkontrollierte und extreme Schwitzen wird als Hyperhidrose bezeichnet. Vielfach betrifft die Hyperhidrose vor allem den Bereich der Achseln und der Handflächen. Da die etwa zwei bis drei Millionen Schweißdrüsen des Menschen über (fast) den gesamten Körper verteilt sind, kann sie aber auch andere Körperareale betreffen.

Häufig leiden die Betroffenen stark unter der Überfunktion der Schweißdrüsen. Da die Ausbrüche weder vorhersagbar noch kontrollierbar sind, fühlen sich die Personen im Alltag oft unsicher und beschämt. Das übermäßige Schwitzen schränkt sie in ihrer Lebensqualität stark ein und führt nicht selten dazu, dass sich die Betroffenen immer mehr zurückziehen. Die Hyperhidrose-Therapie in Berlin kann dabei helfen, den Leidensdruck der Personen zu mindern und ihnen ein unbeschwerteres alltägliches Leben zu ermöglichen.
 

Ursachen und Formen der Hyperhidrose

Generell lassen sich bei der Hyperhidrose eine primäre und eine sekundäre Form unterscheiden. Bei einer primären Hyperhidrose tritt das übermäßige Schwitzen unabhängig von weiteren Faktoren wie etwa einer anderen Krankheit auf. Die Ursache der Hyperhidrose ist bisher noch unbekannt. Der Auslöser für das vermehrte Schwitzen ist ein überaktiver Nerv: Der Sympathikus ist direkt mit den Schweißdrüsen verbunden. Wird er überstimuliert, führt das zu einer Überfunktion der Schweißdrüsen und somit zu starken Schweißausbrüchen. Es wird angenommen, dass eine Störung des Hormonhaushalts beteiligt ist und auch die genetische Veranlagung eine Rolle spielt.

Die sekundäre Hyperhidrose tritt hingegen als eine Folge oder eine Art Begleiterscheinung einer anderen Erkrankung beziehungsweise eines anderen Umstands auf.

Mögliche Ursachen einer sekundären Hyperhidrose:

  • Infektionskrankheiten (z. B. Grippe, Lungenentzündung)
  • Veränderungen im Hormonhaushalt (z. B. Wechseljahre)
  • Überfunktion der Schilddrüse (Hyperthyreose)
  • Übergewicht (Adipositas)
  • Stoffwechselkrankheiten (z. B. Diabetes)
  • Tumorerkrankungen
  • psychologische Erkrankungen (z. B. Angstzustände)
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    Des Weiteren kann auch die Einnahme bestimmter Medikamente oder Hormonpräparate zu einer Hyperhidrose führen.

    Hyperhidrose erkennen: Diagnose des krankhaften Schwitzens

    Eine Hyperhidrose zu erkennen und vom normalen Schwitzen zu unterscheiden, ist nicht in jedem Fall leicht. Stellen Personen fest, dass es gehäuft zu starken Schweißausbrüchen kommt, die keiner erkennbaren Ursache unterliegen, ist es ratsam, sich einem Arzt vorzustellen. Meist kann ein erfahrener Arzt allein durch eine genaue Anamnese zur Krankengeschichte, zu bekannten Vorerkrankungen und Symptomen einschätzen, ob eine Hyperhidrose vorliegt. Je nach Verdacht können körperliche Untersuchungen und Bluttests stattfinden, die Organfunktionen überprüft und gegebenenfalls Aufnahmen mit bildgebenden Verfahren angefertigt werden.
     

    Behandlungsmöglichkeiten bei extremem Schwitzen

    Die Hyperhidrose-Therapie in Berlin wird individuell an Ihren Befund angepasst. Zunächst versuchen wir, das übermäßige Schwitzen mithilfe spezieller medizinischer Antitranspirante und Cremes unter Kontrolle zu bringen. Indem die Mittel den Ausgangskanal der Schweißdrüsen verengen, kann nur noch weniger Schweiß an die Hautoberfläche gelangen. Zudem pflegen sie die Haut. Teil der Hyperhidrose-Therapie können auch gezielte Entspannungsübungen sein. Häufig werden Schweißausbrüche durch Stress und Angst ausgelöst. Die Sorge vor dem unkontrollierten Schwitzen kann direkt zum nächsten Schub führen. Mit entsprechenden Übungen lassen sich die Häufigkeit und die Stärke der Ausbrüche für einige Patienten reduzieren. Zeigen diese Behandlungsansätze nicht den gewünschten Erfolg, kann das starke Schwitzen mit medizinischem Botulinumtoxin behandelt werden.
     

    Ziele der Hyperhidrose-Therapie in Berlin

  • Übermäßiges Schwitzen reduzieren
  • Wahl einer möglichst sanften, nichtinvasiven Behandlung
  • Stärkung des Selbstbewusstseins und der Sicherheit im Alltag
  • Steigerung der Lebensqualität
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    Botox® gegen Schwitzen: Was ist Botox®?

    Im Allgemeinen ist Botox® vor allem aus dem Bereich Faltenbehandlung bekannt. Der zugrunde liegende Wirkstoff Botulinumtoxin zählt zu den stärksten Nervengiften. Bei fachgerechter Anwendung und in entsprechend geringer Dosierung stellt die Therapie mit Botox® jedoch ein sehr sicheres Verfahren dar. In unserer Hautarztpraxis Dr. Kors verwenden wir für die Behandlung von Hyperhidrose medizinisches, reines Botox®.

    Weitere Anwendungsgebiete von Botulinumtoxin in der Medizin:

  • Behandlung von Migräne und Kopfschmerzen
  • Behandlung von Zähneknirschen (Bruxismus)
  • Behandlung neurologischer Bewegungsstörungen
  • Behandlung von Schielen
  • Reduzierung mimischer Falten
  • ergänzende Behandlung von Depressionen
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    Die Wirkungsweise von Botox® bei Hyperhidrose

    Bei der Hyperhidrose-Behandlung mit Botox® werden kleine Mengen des Wirkstoffs mittels einer feinen Kanüle in den entsprechenden Bereich (meist Achseln oder Hände) injiziert. Das Botulinumtoxin hemmt die Reizübertragung des Nervs (Sympathikus) auf die Schweißdrüsen. Dadurch wird die Funktion der Schweißdrüsen reduziert beziehungsweise eingestellt. Sie sondern somit keinen Schweiß mehr ab.

    Natürlich zielt die Hyperhidrose-Therapie nicht darauf ab, dass das Schwitzen komplett am ganzen Körper eingestellt wird. Immerhin handelt es sich hierbei nach wie vor um eine wichtige Funktion. Die Botulinumtoxin-Behandlung konzentriert sich auf ein bestimmtes Areal, indem die Hyperhidrose auftritt. In diesem Bereich soll die Schweißdrüsenaktivität gehemmt werden. In den anderen Körperarealen kann die normale Schweißabsonderung uneingeschränkt erfolgen und die üblichen Aufgaben wie Temperaturregulation erfüllen.
     

    Wann setzt die Wirkung von Botox® ein und wie lange hält sie an?

    Die Wirkung des medizinischen Botox® setzt schrittweise ein. Nach ungefähr zehn Tagen (bis zu vier Wochen) erreicht der Effekt seinen Höhepunkt. Da der Körper das Botulinumtoxin auf natürliche Weise auch wieder abbaut, hält das Ergebnis der Hyperhidrose-Behandlung mit Botox® nicht dauerhaft an. Auf Wunsch kann die Behandlung jedoch wiederholt werden, sobald das übermäßige Schwitzen wieder eingesetzt hat. Im gemeinsamen Beratungsgespräch schauen wir zum gegebenen Zeitpunkt, ob eine weitere Behandlung mit Botulinumtoxin empfehlenswert ist oder ob die weitere Therapie mit einer anderen Behandlungsmethode fortgesetzt werden sollte.
     

    Gibt es Risiken bei der Hyperhidrose-Therapie?

    Die Hyperhidrose-Therapie mit Antitranspiranten und Cremes ist eine äußerst schonende und risikoarme Methode gegen starkes Schwitzen. In der Regel treten hierbei keine Komplikationen auf. Bei der Unterspritzung mit Botulinumtoxin kann es in extrem seltenen Fällen zu Unverträglichkeitsreaktionen kommen. Zudem sind Entzündungen, Blutergüsse und Rötungen an der Injektionsstelle möglich. Wird das Botulinumtoxin fehlerhaft injiziert, kann es vorübergehend zu leichten Muskelschwächen kommen. Um das Komplikationsrisiko auf ein Minimum zu reduzieren, ist es wichtig, dass sich Patienten einem erfahrenen und speziell ausgebildeten Arzt anvertrauen.

     

    Behandlung von Hyperhidrose in Berlin – bei Ihren Experten der Hautarztpraxis Dr. Kors

    Wenn Sie das Gefühl haben, unter übermäßig starkem Schwitzen zu leiden, oder die Diagnose Hyperhidrose bei Ihnen sogar schon gestellt wurde, stehen wir Ihnen in der Hautarztpraxis Dr. Kors gern zur Seite. Im Rahmen eines ausführlichen Beratungsgespräches und einer genauen Untersuchung stellen wir den für Sie am besten geeigneten Behandlungsplan zusammen und verfolgen in regelmäßigen Nachkontrollen die Entwicklung und den Erfolg der Hyperhidrose-Therapie.

     

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