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Dezember 12, 2019

Was verspricht der Vampirlifting-Trend?

Vampirlifting Faltenbehandlung BerlinDas sogenannte Vampirlifting zählt bereits seit Ende der 1990er zu den Beauty-Treatments in den USA. Auch hierzulande wächst das Interesse an der Behandlung, die einen frischen Teint und glatte Haut verspricht. Auch wenn das Vampirlifting eine vermeintlich gefährliche Bezeichnung trägt und auf den ersten Blick auch gewöhnungsbedürftig oder sogar erschreckend aussieht, handelt es sich um ein besonders schonendes und schmerzarmes Verfahren. Denn für die Behandlung ist kein operativer Eingriff notwendig. Zudem ist das Vampirlifting sehr gut verträglich, da körpereigene Substanzen verwendet werden. Welche Ergebnisse sind mit diesem Verfahren der Faltenbehandlung möglich? Gibt es Risiken oder Nebenwirkungen?
 

Was ist ein Vampirlifting?

Die Bezeichnung Vampirlifting ergibt sich aus dem verwendeten Material, das bei der Methode zum Einsatz kommt. Bei der Behandlung wird nämlich Blut vom Patienten entnommen und speziell aufbereitet, um es dann anschließend in den zu behandelnden Arealen zu verteilen beziehungsweise zu injizieren. Weitere Namen des Verfahrens sind Eigenblutbehandlung, Plasmalifting und PRP-Therapie (PRP: „plättchenreiches“ Plasma). Das Treatment eignet sich für jeden Hauttyp und verzichtet auf den Einsatz von Fremdmaterial. Zudem ist die Behandlungsdauer recht kurz und es kommt für gewöhnlich zu keinen Ausfallzeiten. Daher ist das Vampirlifting eine beliebte Alternative zu anderen Möglichkeiten der Faltenbehandlungen. Neben Gesichtsfältchen und einem unliebsamen Teint lassen sich mithilfe der Eigenblutbehandlung auch kleine Falten im Dekolleté sowie Schwangerschaftsstreifen reduzieren. Auch zur Therapie von lichter werdendem Haar oder bei Aknenarben findet die PRP-Behandlung Anwendung.
 

Wofür steht die Abkürzung PRP?

PRP steht für platelet-rich plasma. Hiermit ist ein Konzentrat an Blutplasma gemeint, das einen hohen Anteil an Thrombozyten (Blutplättchen) besitzt. Gewonnen wird das sogenannte plättchenreiche Plasma, indem eine kleine Menge Blut vom Patienten entnommen und dieses dann von den anderen Bestandteilen (u. a. den roten Blutkörperchen) getrennt wird. Mithilfe von Zentrifugation können die jeweiligen Blutbestandteile voneinander separiert werden. Neben den Thrombozyten verfügt das Präparat auch über Wachstumsfaktoren, Proteine und weiße Blutkörperchen. Das PRP regt unter anderem das Zellwachstum beziehungsweise die Zellneubildung sowie die Kollagensynthese an.
 

Das passiert bei einem Vampirlifting

Für eine PRP-Therapie zur Faltenbehandlung wird lediglich eine kleine Menge Blut von etwa 20 bis 30 Milliliter vom Patienten entnommen und aufbereitet. Anschließend injiziert der Arzt das Konzentrat mithilfe einer feinen Nadel direkt unter die Haut der zu behandelnden Regionen. Damit die Behandlung schmerzfrei für den Patienten verläuft, können die jeweiligen Areale zuvor örtlich betäubt werden. Die eigentliche PRP-Therapie dauert lediglich 20 bis 30 Minuten. Insgesamt sollten die Patienten sich auf eine Behandlungszeit von etwa 60 Minuten einstellen, da das benötigte Blutplasma zunächst entnommen und aufbereitet werden muss. Dies erfolgt unmittelbar vor der Injektion, damit die Wirkstoffe vital sind und den gewünschten Effekt im Gewebe erzielen können. Das Vampirlifting findet ambulant statt, sodass die Patienten bereits kurze Zeit nach der Anwendung wieder ihren gewohnten Verpflichtungen und Tätigkeiten nachgehen können. Eventuelle Rötungen klingen erfahrungsgemäß zügig wieder ab.
 

Ist die Behandlung schmerzhaft?

Da das Prinzip des Vampirliftings auf der Injektion von Eigenblut beruht, sorgen sich die Patienten oftmals, dass die Behandlung schmerzhaft oder unangenehm ist. Die Empfindung während der Blutentnahme geht in der Regel nicht über ein kurzzeitiges Piksen und eventuelles kurzes Ziehen hinaus. Sie gleichen bekannten Arztbesuchen, beispielsweise zur Erstellung eines Blutbildes oder bei einer Blutspende. Mit Schmerzen ist dieser Behandlungsschritt für gewöhnlich nicht verbunden. Auch die Injektion des plättchenreichen Plasmas ist prinzipiell nicht schmerzhaft, da sie mit einer sehr feinen, speziellen Nadel erfolgt. Um die Behandlung für den Patienten so angenehm wie möglich zu machen, werden die Behandlungsareale zudem örtlich betäubt.
 

Nach dem Vampirlifting

Nach der Injektion des PRP verteilen sich die Wirkstoffe im Gewebe und regen die Regenerations- und Erneuerungsprozesse an. Eine strikte Schonung müssen die Patienten nach der minimalinvasiven Behandlung nicht einhalten. Jedoch ist es empfehlenswert, direkte Sonnenstrahlung für etwa vier Wochen zu meiden und täglich einen Sonnenschutz mit Lichtschutzfaktor 50 oder mehr aufzutragen. Dadurch wird sichergestellt, dass die Haut nicht unnötig gereizt wird und das Konzentration den gewünschten Effekt entfalten kann. Vorübergehende Rötungen sind unmittelbar nach dem Vampirlifting nichts Unübliches. Sie lassen meist nach wenigen Tagen wieder nach. Selten kommt es nach der Eigenblutbehandlungen zu Schwellungen oder Blutergüssen. Theoretisch besteht auch ein Risiko für Infektionen. Bei erfahrenen Ärzten ist dieses Komplikationsrisiko jedoch auf ein Minimum reduziert.
 

Ergebnisse und Wirkungsdauer der Behandlung

Die injizierten Substanzen entfalten ihre volle Wirkung schrittweise. Erste Ergebnisse sind nach etwa einer Woche zu sehen. Erfahrungsgemäß lässt sich das endgültige Resultat der Behandlung nach etwa ein bis drei Monaten begutachten. Bis zu 18 Monate kann der verjüngende Effekt eines Vampirliftings erhalten bleiben. Durch regelmäßige Auffrischungen ist es möglich, unliebsame Fältchen anhaltend zu reduzieren. Grundsätzlich kann die PRP-Therapie beliebig oft wiederholt werden. Da ausschließlich körpereigene Substanzen verwendet werden, besteht praktisch keine Gefahr für Unverträglichkeitsreaktionen. Zu Beginn einer PRP-Therapie sind für ein optimales Ergebnis häufig mehrere Sitzung im Abstand von wenigen Wochen empfehlenswert. Anschließend reicht es meist aus, die Behandlung ein- bis zweimal pro Jahr aufzufrischen. Das individuelle Behandlungskonzept wird im Gespräch mit dem Patienten an die jeweiligen Anforderungen und Wünsche angepasst. Wie viele Behandlungen notwendig beziehungsweise ratsam sind, klärt der Experte in der persönlichen Beratung.

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