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Januar 12, 2022

Was sind Altersflecken und wie werde ich sie wieder los?

Altersflecken behandeln
© Chalinee – stock.adobe.com

Altersflecken sind in erster Linie nichts Gefährliches oder Unnormales. Sie entstehen durch die Ablagerung von Pigmenten. Über die Jahre hinweg ist unsere Haut vielen Stunden der Sonne ausgesetzt. Als Schutz schüttet der Körper Melanin aus, das die Haut bräunt und sie somit besser gegen weitere UV-Strahlung abschirmt. Mit zunehmendem Alter und einem hohen Maß an Sonnenstrahlung steigt die Wahrscheinlichkeit dafür, dass sich bräunliche Pigmentflecken auf der Haut bilden. Meist zeigen sich die sogenannten Altersflecken ab dem 40. Lebensjahr, wobei sie bei Menschen ab 60 Jahren schon fast Normalität sind. Vereinzelt können auch junge Menschen betroffen sein, die sich viel in der Sonne aufhalten und eventuell den Sonnenschutz vernachlässigen. Was gegen Altersflecken und Pigmentflecken hilft, erfahren Sie hier.

 

Ursachen und Risikofaktoren für Altersflecken

Die Hauptursache für die Entstehung von Altersflecken ist die UV-Strahlung. Trifft sie auf die Haut, setzt sie körpereigene Schutzmechanismen in Gang, die die Ausschüttung und die Einlagerung des Hautfarbstoffs Melanin zur Folge haben. Die Bräunung der Haut klingt für gewöhnlich mit der Zeit wieder ab, sodass die Haut in den sonnenärmeren Monaten wieder blasser wird. Bei starker UV-Einwirkung oder Sonnenstrahlung (auch Solarium) über längere Zeit kann es zur lokalen Überproduktion und vermehrten Einlagerung von Melanin kommen, die zu Flecken führen, die unabhängig von weiterer UV-Strahlung bestehen bleiben.

Auch wenn viele Menschen gebräunte Haut als schön empfinden, bedeutet Sonnenstrahlung für die Haut in erster Linie eins: Stress. Die Sonnenstrahlung kann schon in geringem Maße zu Verletzungen und Schäden der Haut führen. Es besteht immer das Risiko, dass Erbgut in der Haut durch die Sonnenstrahlung verändert wird. Das kann unter anderem zu Hautkrebs führen. Daher sollte die Haut immer vor Sonnenstrahlung geschützt werden – denn ausnahmslos jede UV-Belichtung (unabhängig von Wetter und Jahreszeit) bewirkt sogenannte DNA-Schäden in den Hautzellen. Diese kann der Körper etwa zu 50 % reparieren, der Rest kumuliert über unsere Lebenszeit und kann nicht nur zur Hautalterung, sondern potenziell auch zum hellen Hautkrebs führen.

Weitere Faktoren, die zu Pigment- und Altersflecken führen können:

  • hormonelle Einflüsse
  • bestimmte Medikamente
  • Rauchen und Alkohol (beschleunigen den Altersprozess der Haut)
  •  

    Wer neigt zu Altersflecken?

    Prinzipiell ist die Wahrscheinlichkeit für Altersflecken höher, je älter eine Person ist. Das liegt vor allem daran, dass über die Jahre bei jedem Kontakt mit UV-Strahlung Melanin in der Haut eingelagert wird. Insbesondere Hautstellen, die häufig der Sonne ausgesetzt sind, neigen daher zu Altersflecken. Dazu gehören das Gesicht, das Dekolleté, die Schultern, die Arme, die Handrücken und die Stellen der Kopfhaut, an denen nur noch wenig Haare vorhanden sind.

    Menschen mit heller Haut können bereits in jungen Jahren von Pigment- und Altersflecken betroffen sein. Ihre Haut reagiert für gewöhnlich empfindlicher auf Sonnenstrahlung. Auch eine ungesunde Lebensweise und eine genetische Veranlagung für Pigmentstörungen können dazu beitragen, dass einige Personen schon vor dem 40. Lebensjahr Altersflecken haben.

     

    Können Altersflecken gefährlich werden?

    Nach heutigem Wissensstand können sich aus Altersflecken keine bösartigen Hauttumoren bilden. Sie sind ungefährlich und stellen allenfalls ein ästhetisches Problem dar. Jedoch können sich Altersflecken und Hautkrebs ähneln. Wer sich vermehrt UV-Strahlung aussetzt – und das womöglich ohne adäquaten Sonnenschutz –, erhöht nicht nur das Risiko für unliebsame Pigmentveränderungen, sondern auch für schädliche Erkrankungen wie Hautkrebs. Jegliche Hautveränderungen sollten daher in regelmäßigen Abständen von einem Dermatologen untersucht werden, um eventuelle bösartige Veränderungen auszuschließen oder frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.

     

    Was kann ich gegen störende Altersflecken tun?

    Um Altersflecken vorzubeugen und die Haut im Allgemeinen zu schützen, sollte die Haut immer mit einem passenden Sonnenschutz versehen werden. Dies bedeutet im Alltag ein Lichtschutzfaktor (LSF) von mindestens 30, in der Freizeit/im Urlaub und am Wochenende hingegen ausschließlich LSF 50+. Ausgiebige Sonnenbäder sind zu vermeiden.

    Ganz verhindern lässt sich die Bildung von Pigmentveränderungen mit der Zeit jedoch nicht. Werden Pigment- und Altersflecken als unschön empfunden, kann mit dem Dermatologen und Experten für ästhetische Medizin die Behandlungsmöglichkeiten besprochen werden, um diese zu entfernen.

    Eine Möglichkeit in unserem Hautzentrum Weißensee ist die sanfte Laserbehandlung. Dabei werden die störenden Pigmente in der Haut durch fokussierte Energie aufgesprengt und in viele winzige Partikel gespalten. Diese Partikel können dann vom Körper abtransportiert oder absorbiert werden.

    Ein weiteres Verfahren zur Entfernung von Altersflecken ist das chemische Peeling. Mithilfe einer speziellen chemischen Substanz, die auf die Haut aufgetragen wird, wird die Bildung neuer Hautzellen angeregt. Auf diese Weise lassen sich unter anderem Falten als auch Pigmentstörungen behandeln.

     

    Wichtig nach der Behandlung: Sonnenschutz!

    Sowohl die Lasertherapie als auch das chemische Peeling sorgen dafür, dass sich die Haut regeneriert. Die Methoden führen jedoch auch dazu, dass die Haut vorübergehend sehr lichtempfindlich ist. Nach den Behandlungen ist es demnach umso wichtiger, dass auf den geeigneten Sonnenschutz geachtet wird, um Pigmentverschiebungen zu vermeiden.

    Für die Behandlung sollte die Haut möglichst wenig vorgebräunt sein. Auch im Anschluss ist vermehrte UV-Strahlung für mindestens vier Wochen zu vermeiden. Das sollte vor allem bei einer potenziellen Urlaubsplanung oder Ausflügen berücksichtigt werden.

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