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April 23, 2021

Ursachen, Prävention und Behandlung von Pigmentflecken

Pigmentflecken entfernen in Berlin
© Classic – stock.adobe.com

Pigmentflecke sind ein weitverbreitetes Phänomen. Sobald unsere Haut mit Sonne beziehungsweise UV-Strahlung in Kontakt tritt, werden bestimmte Prozesse im Körper in Gang gesetzt. So wird vermehrt der Hautfarbstoff Melanin produziert, der dafür sorgt, dass die Haut eine bräunliche Färbung annimmt. Die Braunfärbung der Haut ist ein natürlicher Schutzmechanismus, der vor weiteren Einflüssen durch die UV-Strahlung abschirmen soll. Eine lokal sehr hohe Produktion von Melanin kann letztendlich auch zu Pigmentflecken führen.

Die möglichen Auswirkungen von UV-Strahlung sollten keineswegs unterschätzt werden. Daher ist ein täglicher Sonnenschutz umso wichtiger, um die Haut optimal zu unterstützen. Neben der Sonnenstrahlung können auch andere Faktoren zur Entstehung von Pigmentflecken führen. Welche das sind und welche Möglichkeiten es gibt, Pigmentflecken zu entfernen, erfahren Sie in diesem Blogbeitrag.

 

Angeborene Pigmentflecken

Es gibt verschiedene Arten und Formen von Pigmentflecken. Zu den bekanntesten gehören Muttermale, Leberflecke und Sommersprossen. Eine Veranlagung für diese Hyperpigmentierungen kann dazu führen, dass einige Pigmentflecken seit der Geburt oder frühesten Kindheit bestehen. Für gewöhnlich sind Pigmentflecken ungefährlich und werden höchstens als ästhetischer Störfaktor wahrgenommen. In einigen Fällen können sich die Hautmerkmale jedoch mit der Zeit verändern und beispielsweise eine Hautkrebserkrankung anzeigen. Daher sollten vor allem Leberflecke regelmäßig dermatologisch untersucht und beobachtet werden. Die gesetzliche Regelung sieht eine Untersuchung alle zwei Jahre vor. Dermatologen empfehlen hingegen, die Hautkrebsvorsorge jährlich vornehmen zu lassen – natürlich können die jährlichen Vorsorgeuntersuchungen als Selbstzahlerleistung (IGeL) erfolgen.  

 

Weitere Gründe für Pigmentflecke

Wie bereits erwähnt, sind Pigmentflecken die Folge von einer vermehrten Melaninproduktion. Diese kann beispielsweise durch hormonelle Einflüsse hervorgerufen werden. Die weiblichen Hormone Östrogen und Progesteron gelten hier als die Hauptakteure. So kann es vorkommen, dass während der Schwangerschaft Pigmentierungen auf der Haut entstehen. Teilweise bilden sie sich nach der Schwangerschaft wieder zurück, oftmals können sie aber nur mit dermatologischen Behandlungen entfernt werden, sofern sich die Patientinnen an ihnen stören. Vor allem, wenn die Pigmentflecken im Gesicht auftreten, werden sie von den Betroffenen häufig als negativ und unästhetisch wahrgenommen. 

Des Weiteren können Verletzungen der Haut dazu führen, dass an den entsprechenden Stellen eine Pigmentverschiebung auftritt. Sie werden als postinflammatorische Hyperpigmentierungen bezeichnet. Oft treten sie nach Entzündungsreaktionen (z. B. Akne, Psoriasis) oder durch Wunden auf. Durch die Entzündung werden die Zellen der Haut, die das Melanin bilden (Melanozyten), angeregt, übermäßig große Mengen an Pigmentkörner auszusenden. Die Veränderungen können je nach Hautfarbe und Tiefe der Verfärbung rosa, rot, braun oder schwarz aussehen und sowohl punktförmig als auch flächig vorliegen. Die Hautverfärbungen bleiben nach dem Abheilen in der Regel lange bestehen oder bilden sich gar nicht mehr von allein zurück.    

Ein weiterer Faktor ist der natürliche Alterungsprozess beziehungsweise ein regelmäßiger Kontakt mit Sonnenstrahlung über einen längeren Zeitraum. Infolgedessen erhöht sich die Aktivität der Melanozyten. Das kann zu sogenannten Altersflecken führen, die von vielen Frauen und Männern als unschön charakterisiert werden. Im Laufe des Lebens bilden sich Altersflecken vor allem an den Stellen, die häufig der Sonne ausgesetzt sind: Gesicht, Hals, Dekolleté und Handrücken. Bei einer regelmäßigen und hohen Sonnenexposition können sie aber auch am gesamten Körper erscheinen.  

 

Ist es möglich, Pigmentflecken vorzubeugen?

Einige Pigmentflecken sind anlagebedingt und können somit nicht verhindert werden. Auch kann der Kontakt mit Sonnenstrahlung nicht völlig vermieden werden. Ebenso lassen sich andere Faktoren wie hormonelle Schwankungen nicht kontrollieren oder in jedem Fall verhindern. Somit gibt es kein Patentrezept, das hundertprozentig vor Pigmentveränderungen schützen kann.

Jedoch können wir darauf achten, die Haut bestmöglich vor UV-Strahlung zu schützen und optimal zu pflegen. Ein adäquater Sonnenschutz bietet daher eine gute Basis, um die Hautgesundheit zu unterstützen. Im Alltag sollte ein Sonnenschutz mit mindestens Lichtschutzfaktor 30 aufgetragen werden. Bei Aktivitäten im Freien sollte zu Cremes mit LSF 50 und höher gegriffen werden. Zudem ist es wichtig, den Sonnenschutz unabhängig vom Wetter oder der Jahreszeit zu berücksichtigen, denn auch im Winter und bei Bewölkung gelangen UV-Strahlen auf beziehungsweise in unsere Haut. Bei bestehenden Pigmentflecken beziehungsweise Leberflecken sollte zudem eine regelmäßige Untersuchung beim Dermatologen (einmal pro Jahr) wahrgenommen werden.

 

Pigmentflecken behandeln mit der schonenden Lasertherapie

Gutartige Hautveränderungen können in unserem Hautzentrum per Laserbehandlung entfernt werden. Nach einer ausführlichen ärztlichen Untersuchung und Analyse durch Dr. Kors wird entschieden, ob sich die Behandlung im individuellen Fall anbietet. Erhabene Pigmentflecken (u. a. abstehende Leberflecke) können mit einer ablativen Lasertechnik abgetragen werden, indem schnelle Lichtimpulse die obere Hautschicht verdampfen lassen. Flache Pigmentflecken werden in unserem Hautzentrum mit dem Revlite®- oder KTP-Laser behandelt. Hierbei wird die lichtbasierte Energie, die der Laser abgibt, von den Pigmentflecken aufgenommen. Das kurze und intensive Erhitzen der Pigmentflecken sorgt dafür, dass sie in kleine Teile zerfallen. Diese Partikel werden dann abtransportiert beziehungsweise vom Immunsystem mithilfe der Makrophagen („Fresszellen“) beseitigt.

HINWEIS: Laut der neuen Gesetzesregelung vom Januar 2021 sind ausschließlich approbierte Ärzte befugt, Laserbehandlungen durchzuführen. Dadurch ergibt sich für die Patienten mehr Sicherheit und weniger Risiken durch laienhafte Anwendungen.

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