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Juli 17, 2020

Sind Pigmentflecken gefährlich?

Pigmentflecken-Behandlung per LaserPigmentflecken schmücken die Haut eines jeden Menschen – bei manchen sind es mehr, bei anderen weniger. Zu ihnen gehören unter anderem Sommersprossen, Leberflecke, Altersflecke und Muttermale. In der Medizin werden sie unter anderem als Hyperpigmentierungen bezeichnet. Der Großteil der Pigmentflecken ist gesundheitlich ungefährlich und wird allenfalls als kosmetisch unschön empfunden. Einige der bräunlichen Hautverfärbungen können aber auch eine krankhafte Ursache haben oder mit der Zeit entarten. Daher ist es sehr wichtig, dass vor allem Menschen mit sehr heller Haut und/oder zahlreichen Pigmentflecken ihre Haut regelmäßig selbst kontrollieren und von einem Experten untersuchen lassen.

 

Wodurch entstehen Pigmentflecken?

Für die Entstehung von Pigmentflecken ist eine bestimmte Art von Hautzellen (Melanozyten) verantwortlich. Sie produzieren den Hautfarbstoff Melanin, der die Haut bräunt und sie somit beispielsweise vor UV-Strahlung schützt. Sonnenstrahlung aktiviert die Produktion von Melanin. Bekommen einzelne Hautstellen also viel Sonnen- beziehungsweise UV-Strahlung ab, können Pigmentflecken entstehen. Auch durch die individuelle Veranlagung können Pigmentflecken auftreten.

Weitere Einflussfaktoren für Pigmentflecken sind weibliche Hormone, weshalb bei der Verhütung mit Pillen, die Östrogene enthalten, die typischen bräunlichen Hautflecken auftreten können. In der Schwangerschaft kommt es ebenfalls zu hormonellen Veränderungen, die sich auf das Hautbild auswirken und Pigmentflecken begünstigen können. Zudem können bestimmte Medikamente zu mehr Pigmentflecken führen, darunter zum Beispiel Antibiotika.

 

Untersuchung nach der ABCDE-Regel

Um die eigenen Hautpigmentierungen im Blick behalten und einschätzen zu können, eignet sich die sogenannte ABCDE-Regel.

A – Asymmetrien: In der Regel sind bräunliche Hautflecken rundlich, oval oder länglich. Weist eine Pigmentierung jedoch eine ungleichmäßige, asymmetrische Form auf, kann das auf eine schädliche Hautveränderung hindeuten. Zudem ist es möglich, dass nicht nur neue Pigmentflecken sich ungleichmäßig ausbilden, sondern das bereits bestehende Hautflecken ihre Form verändern.

B – Begrenzung: Ein weiteres Anzeichen für ein mögliches Erkrankungsrisiko stellen unklare Grenzen bei Hautflecken dar. Sind die Ränder eines dunkleren Hautflecks verwischt oder gehen sie uneben beziehungsweise gezackt in den gesunden Hautbereich über, sollte der Bereich hautärztlich abgeklärt werden.

C – Color (Färbung): Sie sollten Pigmentierungen im Auge behalten, die nicht gleichmäßig gefärbt sind, sondern hellere und dunklere Farben beinhalten. Auch bei rosa oder schwarzen Punkten in den Malen sollten Sie achtsam sein. Gleiches gilt für krustige Auflagerungen.

D – Durchmesser: Lassen Sie Pigmentierungen kontrollieren, die einen größeren Durchmesser als fünf Millimeter haben.

E – Evolution: Bei regelmäßiger Untersuchung Ihrer Pigmentmale können Sie auch feststellen, ob sich ein Pigmentfleck verändert. Sollten Sie bemerken, dass sich das Aussehen eines Mals wandelt, lassen Sie es von einem Dermatologen untersuchen.

 

Hautkrebs-Screening beim Hautarzt

Hautkrebs zählt zu den häufigsten Krebsarten in Deutschland. Die meisten Erkrankungen treten bei älteren Menschen (75 bis 80 Jahre) auf, doch auch jüngere Menschen können betroffen sein. Als größter Risikofaktor zählt eine hohe Sonnenexposition. Insbesondere Sonnenbrände können die Gefahr für Hautkrebs steigern.

Bei der Behandlung von Hautkrebs ist das Stadium beziehungsweise die Ausprägung entscheidend. Je früher die Erkrankung festgestellt wird, desto besser sind die Heilungschancen. Spätestens ab dem 35. Lebensjahr übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für ein jährliches Hautkrebs-Screening. Aus fachärztlicher Sicht sollte der jährliche Check-up spätestens ab dem 18. Lebensjahr (ggf. als Selbstzahlerleistung) erfolgen, um mögliche Risiken auszuschließen beziehungsweise frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Beim Hautkrebs-Screening schaut sich der Arzt jedes Pigmentmal genauestens an und prüft es auf eventuelle Auffälligkeiten.

 

Optimale Prävention: Sonnenschutz

UV-Strahlen durchdringen die Hautschichten und schädigen dort das Gewebe sowie das Erbgut. Einige Verletzungen und Reizungen sind spürbar beziehungsweise sichtbar. Hierzu zählt beispielsweise der Sonnenbrand. Andere Veränderungen betreffen die tiefen Hautschichten und sind nicht sogleich bemerkbar. In einem bestimmten Maße kann der menschliche Körper Schäden reparieren. Jedoch können einzelne beschädigte Zellen zurückbleiben. Sie bergen das Risiko, sich zu bösartigen Hautveränderungen (Hautkrebs) weiterzuentwickeln.

Neben einer regelmäßigen Untersuchung der Haut zählt vor allem der Sonnenschutz zu den besten Präventionsmaßnahmen. Bestenfalls sollte die Haut keiner direkten UV-Strahlung ausgesetzt werden, insbesondere die Mittagssonne gilt als sehr intensiv. Unbedeckte Hautareale sind mit einem hohen Sonnenschutzfaktor (LSF) einzucremen, um die Haut bei der Abwehr von UV-Strahlen optimal zu unterstützen. Als Empfehlung gilt: im Alltag LSF 30, bei längerem Aufenthalt in der Sonne und Freizeitaktivitäten LSF 50 und höher.

 

Gutartige Hautveränderungen minimalinvasiv behandeln

Bösartige oder verdächtige Hautpigmentierungen werden in der Regel operativ entfernt. Bei gutartigen Hautveränderungen, die von den Betroffenen als störend oder unästhetisch empfunden werden, können hingegen meist minimalinvasiv behandelt werden. Ebenmäßige Verfärbungen wie beispielsweise Sonnen- oder Altersflecken können zum Beispiel durch eine Lasertechnik reduziert werden, bei der lichtbasierte Energie das Melanin in der Haut „aufbricht“. Der Körper baut den Farbstoff dann auf natürliche Weise ab, sodass die Areale heller werden.

Erhabene Pigmentierungen wie Leberflecke können durch die ablative Lasertechnik abgetragen werden. Durch den gezielten Abbau der obersten Hautschicht durch Verdampfen (ohne Verbrennungen) werden die gutartigen Muttermale entfernt.

Gern beraten wir Sie in unserer Praxis näher zu den beiden Behandlungsoptionen bei störenden Pigmentierungen der Haut.

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