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Dezember 7, 2020

Kräftiges Haar durch die Eigenblutbehandlung

Eigenblutbehandlung gegen Haarverlust

Etwa 30 Prozent der Männer ab 30 Jahren haben mit lichter werdendem Haar beziehungsweise mit Haarverlust zu kämpfen. Bei den 50-Jährigen ist es rund die Hälfte aller Männer, die nachweislich unter Haarausfall leidet. Auch Frauen können von Haarverlust betroffen sein – hier sind es schätzungsweise 20 Prozent, wobei der Prozess insbesondere nach dem Eintritt der Wechseljahre einsetzt.

Zwar ist Haarausfall nicht gesundheitsschädigend oder gefährlich, jedoch führt er für viele der Betroffenen zu einem enormen Leidensdruck. Es gibt einige Pflegeprodukte, die eine Stärkung der Haarwurzel versprechen. Zudem ist es heutzutage möglich, Haarwurzeln operativ zu verpflanzen. Eine schonende und nichtchirurgische Möglichkeit, um Haarverlust entgegenzuwirken, stellt zudem die Eigenblutbehandlung dar.

(Bild: © LIGHTFIELD STUDIOS – stock.adobe.com)

 

Wann spricht man von Haarausfall?

Dass einzelne Haare nach dem Schlafen auf dem Kopfkissen liegen oder beim Bürsten herausgekämmt werden, ist kein Grund zur Sorge, sondern völlig normal. Jedes Haar besitzt eine gewisse Lebensdauer und fällt nach einiger Zeit auf natürliche Weise aus. Auch dass das Haar mit zunehmendem Alter lichter wird, ist ein vollkommen normaler Prozess. Verliert eine erwachsene Person über mehrere Wochen mehr als 100 Haare pro Tag (bei Kindern etwa 50 bis 80) oder zeichnen sich am Kopf haarlose Stellen ab, ist das meist ein Anzeichen für Haarausfall. Ein Haarverlust kann vorübergehend auftreten, sodass die Haare wieder in der Lage sind, nachzuwachsen. Es ist aber auch möglich, dass die Haarwurzel so stark geschädigt wird, dass ein erneutes Haarwachstum an dieser Stelle nicht mehr möglich ist (z. B. bei starken Verbrennungen).

 

Formen von Haarverlust: anlagebedingter Haarausfall und diffuser Haarausfall

In vielen Fällen sorgt eine genetische Veranlagung dafür, dass die Haardichte mit der Zeit abnimmt. Beim anlagebedingten Haarausfall liegt eine erhöhte Sensibilität gegenüber dem Dihydrotestosteron (DHT) vor. Durch ein bestimmtes Enzym im Körper wird das Hormon Testosteron in DHT umgewandelt. DHT ist biologisch wirksamer und führt unter anderem auch zur Schwächung der Haarfollikel (die bläschenförmige Ummantelung der Haarwurzel), wodurch das Risiko für Haarausfall erhöht wird. Bei Männern wird der erblich bedingte Haarverlust meist zuerst im Bereich der sogenannten Geheimratsecken und am Scheitel sichtbar. Je nach individueller Ausprägung kann sich mit der Zeit auch eine vollständige Glatze entwickeln. Bei Frauen führt der erbliche Haarausfall hingegen eher zu lichtem und dünner werdendem Haar. Ein kompletter Haarverlust tritt bei Frauen nur äußerst selten auf.

Beim diffusen Haarausfall liegt in der Regel ein spezifischer Grund für den allmählichen Verlust der Haare vor. Es handelt sich in diesem Fall vielmehr um ein Symptom als um eine eigenständige Erkrankung. Für gewöhnlich lässt sich diese Form des Haarausfalls aufhalten, indem die zugrundeliegende Erkrankung oder Ursache untersucht und therapiert wird. Dabei kommen unter anderem folgende Auslöser infrage:

  • Infektionen und Hauterkrankungen
  • hormonelle Schwankungen bzw. Störungen im Hormonhaushalt
  • bestimmte Medikamenteneinnahmen
  • Schilddrüsenfehlfunktionen
  • Nährstoffmangel durch „falsche“ Ernährung (z. B. Mangel an Zink oder Eisen)
  • Chemo- und Strahlentherapie
  • Stress
  • falsche Haarpflege
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    Kreisrunder Haarausfall

    Der kreisrunde Haarausfall betrifft häufig junge Personen. Als Ursache wird eine Autoimmunreaktion des Körpers angenommen, bei der sich die eigentlichen Abwehrreaktionen des Körpers gegen das eigene Gewebe – in diesem Fall die Haarwurzeln – richtet und diese schädigt. Infolgedessen zeigen sich runde oder ovale kahle Stellen, die sowohl am Kopf, an den Augenbrauen, am Bart oder auch an anderen behaarten Körperarealen auftreten können.

     

    Eigenblutbehandlung: eigenes Blut gegen Haarausfall

    Eine der innovativsten Behandlungsmethoden, um die Haarwurzeln zu stärken, ist die Therapie mit körpereigenem Blutplasma. Sie wird auch als PRP-Therapie (PRP=platelet-rich plasma=plättchenreiches Plasma) bezeichnet. Für die Eigenblutbehandlung entnimmt der Arzt dem Patienten ein Röhrchen voll Blut. Dieser Vorgang ist identisch mit der Blutabnahme beim Hausarzt. Anschließend wird das Blut zentrifugiert, wodurch das Blutplasma gewonnen werden kann. Das Blutplasma verfügt über eine hohe Anzahl an Wachstumsfaktoren. Nachdem der Arzt das entnommene Blut speziell aufbereitet hat, spritzt er es an die entsprechenden Stellen in die Kopfhaut.

    Dort regt es die Neubildung von kleinen Blutgefäßen (Blutkapillaren) an den Haarwurzeln an. Infolgedessen werden die Haarwurzeln besser mit Nährstoffen versorgt und kräftiger. Auch das Haarwachstum wird durch das Blutplasma stimuliert. Auf diese Weise verlangsamt die Eigenbluttherapie nicht nur den Haarverlust, sie beschleunigt auch das Wachstum neuer Haare. Innerhalb von etwa zwei bis drei Monaten sind die Ergebnisse der Therapie sichtbar. 

    Oftmals wird auch nach einer Haartransplantation eine anschließende PRP-Therapie empfohlen, um die Ergebnisse der Behandlung zu verbessern.

     

    Welche Nebenwirkungen gibt es bei der Eigenblutbehandlung?

    Bei der PRP-Therapie werden ausschließlich körpereigene Stoffe verwendet. Dadurch ist die Behandlung sehr gut verträglich und kaum mit unerwünschten Nebenwirkungen verbunden. Durch die feinen Nadeln, die bei der Injektion verwendet werden, kann es zu leichten Rötungen oder Schwellungen kommen, die meist schnell wieder abheilen. Hämatome sind ebenfalls möglich, treten aber selten auf. Theoretisch kann es auch zu Entzündungen und Infektionen an den Einstichstellen kommen. Durch entsprechende Hygienemaßnahmen ist dieses Risiko in unserer Praxis jedoch äußerst gering. Im Vergleich zu anderen Mitteln gegen Haarausfall ist die Eigenblutbehandlung ein schonendes und gut verträgliches Verfahren.

     

    Mehr Infos zur Eigenblutbehandlung gegen Haarausfall

    In unserem Hautzentrum Weißensee wenden wir die PRP-Therapie zur Stimulation des Haarwachstums als auch zur Hautverjüngung (Vampire Lift) an. Wenn Sie gern mehr über die innovative Behandlungsmethode erfahren möchten, informiert Sie Dr. Kors gern in einem persönlichen Beratungsgespräch zu den Anwendungsmöglichkeiten. Kontaktieren Sie uns ganz einfach für Ihren individuellen Termin.

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