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Dezember 17, 2020

Die unterschiedlichen Formen von Pigmentstörungen

Pigmentflecken behandeln Berlin

Bilden sich in der Haut auf atypische Weise Farbpigmente, handelt es sich um sogenannte Pigmentstörungen. Diese sichtbaren Merkmale der Haut sind für gewöhnlich unbedenklich, können aber auch im Zusammenhang mit einer Krankheit auftreten. Die Pigmentierung kann an den entsprechenden Stellen sowohl verstärkt (Hyperpigmentierung) als auch zu wenig (Hypopigmentierung) vorliegen. Je nachdem zeigen sich die Pigmentstörungen als rote bis bräunliche Flecken oder aber als weißliche Hautstellen. Wir haben die verschiedenen Formen von Pigmentstörungen aufgeführt und zeigen, wie gutartige Pigmentstörungen mit der Laserbehandlung reduziert werden können.

(Bild: ©Pixel-Shot – stock.adobe.com)

 

Das Muttermal

Muttermale werden umgangssprachlich auch als Leberflecken bezeichnet und stellen eine der häufigsten Form der pigmentierten Hautveränderungen dar. Es handelt sich um meist braune bis schwarze Flecken auf der Haut. Selten zeigen sie eine bläuliche oder rote Farbe. Mehrheitlich sind die Flecken einfarbig. In der Regel sind Muttermale ungefährlich. Eine erhöhte Neigung zu Muttermalen kann vererbt werden. Das bedeutet, dass es innerhalb einer Familie gehäuft zu diesen Pigmentflecken kommen kann und die Flecken sich oftmals auch an ähnlichen Körperstellen befinden.

Generell können Muttermale am gesamten Körper auftreten. Zudem können sie verschiedene Formen und Ausprägungen aufweisen: Es gibt glatte, raue, runde, ovale, flache und erhabene Muttermale, die teils auch behaart sein können. Erste Muttermale können bereits bei der Geburt vorhanden sein, während sich andere erst im Laufe des Lebens bilden.

Auch wenn Muttermale für gewöhnlich unbedenklich sind, sollten sie im Auge behalten und regelmäßig von einem Dermatologen untersucht werden. Denn aus einem Teil der Muttermale können sich mit der Zeit bösartige Melanome entwickeln. Vor allem wenn sich Muttermale in der Farbe oder Form verändern, leicht zu Bluten anfangen oder entzündet sind, sollten eine ärztliche Rücksprache und eine sorgsame Untersuchung stattfinden.

 

Der Pigmentfleck

Durch eine starke lokale Anhäufung des Hautfarbstoffs Melanin kann es zu hautebenen Flecken kommen, die als Pigmentflecken bezeichnet werden. Sie werden durch UV-Strahlung hervorgerufen. Daher befinden sie sich häufig an Körperarealen, die leicht und oft der Sonne ausgesetzt sind. Dazu gehören unter anderem das Gesicht, der Hals, die Arme, die Schultern und die Handrücken.

Typische Pigmentflecken sind Sommersprossen und Altersflecken. Ein vermehrtes Auftreten von Pigmentflecken kann sich während der Schwangerschaft ereignen, da der Körper in dieser Zeit die Melaninproduktion steigert. Diese Art der Pigmentflecken werden auch als Chloasma oder Melasma bezeichnet. Nach der Schwangerschaft und Geburt bilden sich die Pigmentflecken bei vielen Frauen nicht mehr zurück. Teilweise können sie zwar etwas verblassen, meist bleiben sie jedoch sichtbar und können nur mithilfe einer entsprechenden Therapie entfernt werden.

 

Die Sommersprossen

Eine angeborene Fehlverteilung des Hautfarbstoffs Melanin in den Zellen sorgt für die typischen kleinen Hautflecken, von denen vor allem Menschen mit einer hellen Haut und einer hellen Haarfarbe betroffen sind. In den sonnenreichen Jahreszeiten wird die körpereigene Melaninproduktion noch einmal stärker angekurbelt, wodurch die Sommersprossen intensiver auffallen können. Da sich das vermehrte Melanin nicht gleichmäßig in den Zellen verteilt, ist die Haut von Menschen mit Sommersprossen anfälliger für UV-Strahlen und Sonnenschäden. Aus diesem Grund ist der richtige Sonnenschutz umso wichtiger. Sommersprossen sind ungefährlich und müssen aus gesundheitlicher Sicht nicht behandelt werden.

 

Die Altersflecken

Während unseres Lebens ist die Haut zahlreiche Stunden der Sonne und verschiedenen anderen Einflüssen ausgesetzt. Das hinterlässt Spuren. So kann es mit zunehmendem Alter zu roten bis braunen flächigen Hautverfärbungen kommen, die als Altersflecken bekannt sind. Sie treten vor allem im Gesicht, am Dekolleté und an den Händen auf. Altersflecken gehen für gewöhnlich nicht von allein wieder weg. Stören sich die Betroffenen an den Hautveränderungen, ist demnach eine dermatologische Behandlung notwendig. Zu den modernen Maßnahmen gegen unerwünschte Flecken auf der Haut zählt vor allem die schonende Lasertherapie.

 

Vitiligo – eine chronische Hauterkrankung

Neben den vorangegangenen Hyperpigmentierungen gibt es auch Hypopigmentierungen, die nicht durch dunkle, sondern durch helle Hautflecken gekennzeichnet sind. Ein Beispiel ist die seltene chronische Hautkrankheit namens Vitiligo. Sie wird im allgemeinen Sprachgebrauch auch als Weißfleckenkrankheit bezeichnet. Bei der Krankheit werden nicht „zu viele“ Pigmente erzeugt, sondern die pigmentproduzierenden Zellen werden zerstört. Dadurch treten am Körper plötzlich weiße Stellen auf, die sich mit der Zeit ausbreiten können. Vitiligo ist weder gefährlich noch ansteckend. Dennoch schränkt das Phänomen die Betroffenen oftmals stark ein, da sie sich durch ihr besonderes Aussehen gehemmt, angestarrt und ausgeschlossen fühlen.

 

Lasertherapie gegen Muttermale, Altersflecken und Pigmentflecken

Prinzipiell ist es nicht notwendig, gutartige Hautveränderungen wie Muttermale, Pigment- oder Altersflecken zu entfernen. Teilweise können sie jedoch das Erscheinungsbild stören – vor allem, da sie sich meist an gut sichtbaren Arealen wie dem Gesicht oder den Händen befinden.

Bei der modernen Lasertherapie wird fokussierte Lichtenergie an das Gewebe abgegeben und von den Farbpigmenten aufgenommen. Durch die Energie werden die Pigmente geschädigt und können anschließend vom Körper absorbiert beziehungsweise abtransportiert werden. Bei erhabenen gutartigen Muttermalen wird der Laser dafür genutzt, die oberste Hautschicht mithilfe von Lichtimpulsen, die in Wärme umgewandelt werden, zu verdampfen. Dadurch werden die Erhebungen abgetragen.

Die Anwendungen sollten – trotz ihrer guten Verträglichkeit und ihrer schonenden Vorgehensweise – ausschließlich von einem erfahrenen Dermatologen vorgenommen werden. Nur auf diese Weise lassen sich die Sicherheit für den Patienten und der Behandlungserfolg sicherstellen. Ab dem kommenden Jahr 2021 dürfen Laseranwendungen per Gesetzt nur noch von approbierten Ärzten durchgeführt werden, da es bei Laien schneller zu Folgen wie Verbrennungen und Hautschädigungen kommen kann. Zudem ist es von großer Wichtigkeit, dass jegliche Hautveränderungen vorab immer von einem Dermatologen begutachtet werden. Nur der Facharzt kann feststellen, ob eine Laserbehandlung vorgenommen werden kann oder ob eventuelle gesundheitliche Risiken vorliegen.

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