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Mai 16, 2022

Hilfe bei unregelmäßigem Teint: so lassen sich Pigmentflecken entfernen

Pigmentflecken entfernen Berlin
© curto – stock.adobe.com

Durch die Einwirkung der Sonnen- beziehungsweise UV-Strahlen wird die Haut beeinflusst. Mit der Zeit können dadurch Pigmentflecken entstehen. Zudem können hormonelle Faktoren im Körper dazu beitragen, dass vermehrt Melanin ausgeschüttet wird und Pigmentflecken hervorrufen. So neigen Frauen, die mit der Pille verhüten oder die sich in einer Schwangerschaft befinden eher zu Pigmentstörungen auf der Haut.

In den meisten Fällen sind Pigmentflecken eine rein ästhetische Angelegenheit. Werden sie als störend empfunden, können sie mit sanften modernen Verfahren wie der Laserbehandlung entfernt werden. Für die allgemeine Hautgesundheit ist es außerdem wichtig, Pigmentierungen wie Leberflecke regelmäßig (einmal im Jahr) von einem Dermatologen untersuchen zu lassen. So können schädliche Veränderungen frühzeitig erkannt und behandelt werden.

 

Sonne – Hauptauslöser von Pigmentflecken

In erster Linie sind es UV-Strahlen, mit denen Pigmentflecken in Verbindung gebracht werden. Über die Jahre kommt unsere Haut mehr oder weniger intensiv mit ihr in Kontakt. Als körpereigenen Schutz produzieren wir Melanin, das unsere Haut bräunlich färbt und den Selbstschutz erhöht. Nach der Sommerzeit verblasst die Bräune in der Regel wieder, es können jedoch punktuelle Pigmentstörungen zurückbleiben. Insbesondere mit fortgeschrittenem Alter treten die sogenannten Altersflecken auf.

Neben UV-Strahlung gehören zu den Ursachen auch die genetische Veranlagung, Hormone, Verletzungen, Verbrennungen oder auch bestimmte Medikamente.

 

Mit dem richtigen Sonnenschutz Pigmentstörungen vorbeugen

Da der überwiegende Faktor für Pigmentflecken Sonnenstrahlung ist, stellt der geeignete Sonnenschutz die beste Präventionsmaßnahme dar. Dabei sollte die Haut täglich mit einer Creme versorgt werden, die einen Lichtschutzfaktor beinhaltet. Im Alltag ist ein LSF von mindestens 30 in der Regel ausreichend, beim Aufenthalt in der Sonne sollte zum Lichtschutzfaktor 50+ gegriffen werden. Bei bekannter Neigung zu Pigmentstörungen ist ausschließlich LSF 50+ zu verwenden.

Zudem sollten exzessive Sonnenbäder vermieden werden, um das Risiko für Hautschäden und Hautveränderungen so gering wie möglich zu halten. Insbesondere zur Mittagszeit ist die UV-Belastung besonders hoch, weshalb die Sonne zu dieser Zeit eher gemieden werden sollte.

 

Pigmentstörungen lassen sich nicht vollständig vermeiden

Trotz aller Vorsicht und den geeigneten Maßnahmen zum Sonnenschutz lassen sich Pigmentveränderungen auf der Haut nicht vollständig ausschließen. Der Kontakt mit der Sonne ist nämlich auch wichtig für unseren Körper, dessen Vitamin-D-Produktion durch die Sonne angeregt wird. Zudem können wie bereits erwähnt auch weitere Faktoren wie Medikamente oder Hormone zu Pigmentflecken beitragen. Einige Pigmentflecken bestehen seit der Geburt oder entwickeln sich aus der genetischen Veranlagung im Laufe des Lebens.

 

Was hilft gegen störende Pigmentflecken?

Befinden sich am Körper Pigmentflecken, die die Betroffenen selbst als unästhetisch oder störend empfinden, können diese mit der schonenden Laserbehandlung entfernt werden. Der Laser sendet Impulse in das Gewebe. Die Energie wird von den Farbpigmenten aufgenommen, wodurch diese aufgesprengt werden. Die kleinen Partikel werden dann über körpereigene Prozesse abgetragen und die Pigmentierung verblasst. Je nach Größe der Pigmentflecken und der individuellen Reaktion des Körpers können dafür unterschiedlich viele Behandlungssitzungen notwendig sein, bis das gewünschte Ergebnis erreicht ist.

Je nach Art der Pigmentstörung kann neben der genannten Methode auch die ablative Laserbehandlung zum Einsatz kommen. Sie eignet sich vor allem, um erhabene oder abstehende Veränderungen wie etwa (nicht gefärbte) Muttermale zu entfernen. Die störenden Hautveränderungen werden dabei vorsichtig abgetragen.

Welche Methode sich im konkreten Fall anbietet und wie viele Behandlungssitzungen notwendig sind, bespricht Dr. Kors im persönlichen Beratungsgespräch mit Ihnen.

 

Ist die Behandlung von Pigmentflecken gefährlich?

Die Lasertherapie zur Pigmentfleckenbehandlung gilt als besonders schonend und risikoarm. Bei einem Experten treten kaum Komplikationen oder unerwünschte Nebenwirkungen auf. Lediglich mit vorübergehenden Schwellungen, Rötungen, Juckreiz oder Krustenbildung ist zu rechnen.

Vorab werden die Hautveränderungen genauestens untersucht, um eventuelle bösartige Veränderungen auszuschließen. Diese werden nicht mit dem Laserverfahren behandelt, sondern operativ entfernt und im Labor feingeweblich untersucht. Unabhängig davon, ob Sie bestimmte Pigmentveränderungen behandeln lassen möchten oder nicht, sollten Sie Ihre Haut regelmäßig von einem Dermatologen begutachten lassen.

Die Hautkrebsvorsorge sollte bestenfalls jährlich erfolgen. Meist wird sie ab dem 35. Lebensjahr alle zwei Jahre von den Krankenkassen übernommen (je nach Krankenkasse kann es hier auch abweichende Regelungen geben). Die zusätzlichen Untersuchungen zählen dann zu den individuellen Gesundheitsleistungen, die Sie jederzeit in Anspruch nehmen können.

letzte Aktualisierung: 22.06.2022

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