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März 9, 2022

Haarausfall nach Corona – so kann die PRP-Therapie helfen

Haarausfall nach Corona behandeln mit PRP
© Yashkin Ilya – stock.adobe.com

Nach einer Infektionserkrankung können in einigen Fällen noch längere Zeit bestimmte Beschwerden anhalten, selbst wenn die eigentliche Erkrankung bereits auskuriert ist. Im Fall von COVID-19 haben viele Personen mit unterschiedlichen gesundheitlichen Problemen nach der überstandenen Infektion zu kämpfen. Diese werden als Long- oder Post-COVID bezeichnet. Insbesondere Beschwerden der Atemwege, Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Konzentrationsschwäche sowie der vorübergehende Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns zählen zu den häufigen Folgen, die mehrere Wochen und Monate anhalten können.

Doch auch auf die Haut und die Haare kann sich eine COVID-Erkrankung auswirken. Einige Patienten berichten davon, dass sie einige Monate nach der Genesung festgestellt haben, dass ihr Haar dünner wird oder es zum Haarausfall kommt. Wie kann die PRP-Therapie hierbei helfen?

 

Wie kommt es zum Haarausfall nach COVID-19?

Spätfolgen durch Corona treten nicht nur nach einem schweren Verlauf auf; auch Patienten mit einem milden oder sogar symptomlosen Verlauf können betroffen sein. Die Infektion hat Auswirkungen auf die gesamten Organe und Gefäße des Körpers.

Zum Haarausfall kann es kommen, wenn die Gefäße, die die Haarfollikel und Haarwurzeln versorgen, negativ beeinflusst werden und sich verändern. Dadurch wird der Bereich schlechter durchblutet und die Sauerstoff- und Nährstoffversorgung werden beeinträchtigt. Experten gehen davon aus, dass die Haare aufgrund dieser Veränderungen von der Wachstumsphase in die Ausfallphase wechseln. Das Haar fällt dann nicht sogleich aus, löst sich aber langsam ab. Daher ist der Haarausfall auch erst einige Zeit nach der eigentlichen Genesung zu beobachten. Meist setzt er rund sechs bis acht Wochen nach der überstandenen Infektion ein.

Grundsätzlich wird bei Haarausfall zwischen einer irreversiblen (nicht umkehrbaren) und reversiblen (umkehrbaren) Schädigung der Haarfollikel unterschieden. Nach einer starken Infektion wie COVID-19 werden die Haarfollikel zwar mitunter in Mitleidenschaft gezogen, sie können aber wieder aufgebaut und gestärkt werden. Ein gesundes Haarwachstum ist also prinzipiell wieder möglich. Mit der richtigen Pflege und einer gezielten Behandlung kann dieser Prozess zusätzlich unterstützt werden.

 

Was ist die PRP-Therapie und wie hilft sie?

Die PRP-Therapie ist auch als Eigenbluttherapie bekannt. Für die Behandlung wird dem Patienten zunächst eine kleine Menge Blut abgenommen. Das Blut wird im Anschluss mit einem speziellen Verfahren so getrennt, dass sich das Blutplasma (Thrombozyten) isolieren lässt. Dieses Blutplasma ist das PRP, das platelet-rich plasma oder zu Deutsch plättchenreiches/thrombozytenreiches Plasma.

Im PRP befindet sich eine Vielzahl von Proteinen, Wachstumsfaktoren und Stammzellen. Wird das PRP in die Kopfhaut injiziert, regt es dort die Heilungs- und Regenerationsprozesse des Körpers an. Das bedeutet, dass vermehrt neue Zellen und kleine Blutkapillaren gebildet werden. Dadurch wird der Bereich besser durchblutet und mit mehr Nährstoffen sowie Sauerstoff versorgt. Die Haarfollikel erhalten von der Therapie also genau das, was ihnen durch die Gefäßveränderungen genommen wurde. Auf diese Weise werden sie gestärkt und es kommt wieder zum gesunden und kräftigen Haarwachstum. Die PRP-Therapie dauert mit Blutabnahme und -aufbereitung sowie Unterspritzung etwa eine Stunde. Sie ist schmerz- und risikoarm, da sie mit dünnen Kanülen durchgeführt wird und nur natürliche Stoffe zum Einsatz kommen. Durch die Anregung der körpereigenen Regeneration und Heilung sowie durch die effektiven Ergebnisse wird sie auch als Zusatz zur operativen Haartransplantation empfohlen, um die Resultate zu optimieren.

 

Wofür eignet sich PRP noch?

Die Eigenbluttherapie kann auch zur Hautverjüngung und Hautstraffung eingesetzt werden. Ablauf und Anwendung sind ähnlich wie bei der Behandlung von Haarausfall. Das PRP wird mit einer dünnen Kanüle direkt unter die Haut des gewünschten Behandlungsareals gespritzt. Dort regt es die Zellregeneration und die Durchblutung an. Auch neues Kollagen wird in diesem Zusammenhang gebildet, wodurch eine natürliche Straffung hervorgerufen wird. Mit der PRP-Therapie lassen sich störende Falten reduzieren, der Teint auffrischen, leichte Pigmentveränderungen behandeln und Narben verringern. Ebenso lassen sich Schwangerschafts- und Dehnungsstreifen mit der Methode verblassen.

In der Medizin wird PRP außerdem eingesetzt, um die Regenerationszeit nach Muskelverletzungen zu verkürzen, akute oder chronische Wunden und schmerzhafte Erkrankungen des Bewegungsapparates wie beispielsweise Arthrose zu behandeln oder auch um die Heilung nach verschiedenen chirurgischen Eingriffen zu beschleunigen.

 

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letzte Aktualisierung: 14.04.202

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