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November 12, 2019

Fakten zur Injektionslipolyse

Injektionslipolyse Berlin | Hautzentrum WeißenseeProblemzonen sind nicht zwangsläufig mit einem ungesunden Lebensstil oder Übergewicht verbunden. Auch schlanke, normalgewichtige und ernährungsbewusste Menschen können von hartnäckigen Fettpölsterchen betroffen sein. Trotz Fitnessprogramm und Ernährungsumstellung lassen sich einige Fettansammlungen nicht reduzieren und stören das Bild einer wohlproportionierten Körpersilhouette. Wo Diäten und Sport nicht weiterhelfen, kann womöglich eine nichtoperative Behandlung Abhilfe schaffen: die Injektionslipolyse oder auch „Fett-weg-Spritze“. Ihre spezielle Wirkstoffzusammensetzung bewirkt, dass ein bestimmter Anteil der unliebsamen Fettzellen aufgelöst wird.
 

Das steckt hinter der Fett-weg-Spritze

Die Injektionslipolyse wird seit den 1950er Jahren zur Behandlung oder Vorbeugung von Fettembolien eingesetzt. In der ästhetischen Medizin dient sie dazu, kleine Fettdepots gezielt und ohne einen operativen Eingriff zu reduzieren. Bei der Behandlung wird ein spezielles Gemisch aus Phospholipiden direkt in das betreffende Areal gespritzt. Die Anwendung dauert in der Regel nicht länger als 30 Minuten. Da die Injektion mit einer sehr feinen Nadel erfolgt, ist eine zusätzliche Betäubung meist nicht notwendig. Bei einer hohen Schmerzempfindlichkeit oder Bedenken seitens des Patienten kann zuvor auch eine Betäubungscreme aufgetragen werden.
 

Körperkonturierung vs. Gewichtsreduktion

Auch wenn die Fett-weg-Spritze das Ziel verfolgt, einzelne Körperpartien zu optimieren, indem sie lästige Fettdepots entfernt, stellt sie keine Behandlungsmethode zur Gewichtsreduktion dar. Abnehmen per kleiner Injektion ist somit nicht möglich. Die Injektionslipolyse ersetzt auch keine Ernährungsumstellung oder sportliche Betätigung. Ein gesunder und schlanker Körper ist nach wie vor mit konservativen Maßnahmen in Form von regelmäßiger Bewegung, gezieltem Training und einer gesunden sowie abwechslungsreichen Ernährung zu erreichen. Bleiben dann noch hartnäckige Fettpölsterchen zurück, ist es zuweilen mögliche, diese mithilfe einer Injektionslipolyse zu reduzieren.

Für umfangreiche Fettreduktionen ist die Fett-weg-Spritze ebenfalls eher ungeeignet. Bei großflächigeren Problemzonen ist daher in der Regel eine Fettabsaugung (Liposuktion) notwendig, um die gewünschte Kontur zu erreichen. Doch auch hier gilt: Die Fettabsaugung ist kein Ersatz für eine gesunde Lebensführung.
 

Zusammensetzung und Wirkungsweise

Für gewöhnlich kommt bei der Behandlung der Wirkstoff Phosphatidylcholin zum Einsatz. Hierbei handelt es sich um ein Enzym der Sojabohne, das ein langsames Abschmelzen des Fettgewebes bewirkt. Ein weiterer häufiger Bestandteil des Präparats ist Desoxycholsäure. Das Wirkstoffgemisch ruft im Körper eine gezielte Entzündungsreaktion hervor. Infolgedessen bricht die Zellmembran der Fettzellen auf. Das freigewordene Fett wird anschließend in Form von kleinen Tröpfchen über die Blutbahn abtransportiert und letztendlich über die Leber abgebaut.
 

Gibt es Nebenwirkungen?

Unmittelbar nach der Injektion röten sich die behandelten Areale und schwellen eventuell an. Die Bereiche können leicht ziehen oder einen Druckschmerz aufweisen. Diese Nebenwirkungen sind ganz normal. Es handelt sich um Beschwerden der gezielten Entzündungsreaktion im Gewebe, die die Fettzellen abbauen soll. Bei Bedarf können sie mit handelsüblichen Schmerzmitteln gelindert werden. Mit größeren Schmerzen oder Risiken ist die Injektionslipolyse in der Regel jedoch nicht verbunden.

Am Tag der Behandlung sowie an den folgenden Tagen ist es empfehlenswert, weite Kleidung zu tragen, die nicht auf die Behandlungsareale drückt. Dadurch können die Beschwerden wie Druckschmerz reduziert werden. Die Entzündungsreaktion und ihre Nebenerscheinungen klingen innerhalb von etwa ein bis spätestens zwei Wochen wieder ab.
 

Eintritt und Dauer des Ergebnisses

Das Ergebnis einer Injektionslipolyse ist nicht sofort nach der Behandlung sichtbar. Das Auflösen und Abtransportieren der Fettzellen benötigt einige Wochen Zeit. Erste Resultate lassen sich nach etwa sechs Wochen beurteilen. Da nicht jeder Körper gleich reagiert, kann es durchaus sein, dass weitere Behandlungen notwendig sind, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. In unserer Praxis Dr. Kors haben wir die Erfahrung gemacht, dass zwei bis vier Behandlungssitzungen notwendig sind, um die unliebsamen Fettdepots zu entfernen. Der Abstand zwischen den einzelnen Behandlungen beträgt jeweils sechs bis acht Wochen.

Fettzellen, die sich aufgelöst haben, bilden sich nicht wieder. Daher sind die Ergebnisse einer Injektionslipolyse sehr langanhaltend bis dauerhaft. Die Voraussetzung für ein langfristiges ästhetisches Erscheinungsbild ist ein konstantes Körpergewicht. Eine Gewichtszunahme kann hingegen zu einer Umverteilung des Körperfetts führen, sodass erneut unliebsame Fettdepots an anderen Körperstellen auftreten können.
 

Hilft die Fett-weg-Spritze bei Cellulite?

Cellulite ist für zahlreiche Frauen ein Problem. Der Grund dafür, dass (fast) ausschließlich Frauen von der sogenannten Orangenhaut betroffen sind, liegt in dem besonderen Aufbau des weiblichen Bindegewebes. Die Struktur zwischen Haut und Muskeln ist weicher und elastischer als die bei Männern. Zudem verlaufen die Bindegewebsfasern (Septen) bei den Frauen senkrecht und sind recht dünn, während sie bei Männern netzartig verwoben und dicker sind. Das Unterhautfettgewebe kann daher bei Frauen leichter durch die flexible und weiche Haut bis in die oberen Hautschichten vordringen und zum charakteristischen dellenförmigen Erscheinungsbild der Cellulite führen.

Die Fett-weg-Spritze stellt bei Cellulite in der Regel keine geeignete Behandlungsform dar. In einigen Fällen kann die Behandlung mit dem SculpSure® Fett-weg-Laser dabei helfen, Cellulite zu reduzieren. Mithilfe des Geräts erfolgt eine Wärmeentwicklung im Gewebe, die nicht nur störende Fettdepots reduzieren kann, sondern auch die Kollagenneubildung anregt und somit eine Hautstraffung hervorruft. Dadurch kann die Silhouette an den Oberschenkeln gestrafft werden. Ob SculpSure® im konkreten Fall den gewünschten Effekt bei der Cellulite-Behandlung erzielen kann, untersucht und bespricht der Facharzt im gemeinsamen Beratungsgespräch.

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