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Juli 14, 2022

Blasenschwäche bei jungen Frauen und wie sie behandelt werden kann

BTL Emsella™ Dr. Kors
© BTL Medizintechnik GmbH

Blasenschwäche ist die umgangssprachliche Bezeichnung für Inkontinenz. Sie kann verschieden stark ausgeprägt sein und es gibt zudem unterschiedliche Formen der Inkontinenz. Eine der häufigsten Arten ist die Belastungs- oder Stressinkontinenz. Hierbei kommt es zum unwillkürlichen Verlust von Urin, wenn eine Druckerhöhung im Bauchraum vorliegt. Das kann beispielsweise beim Niesen, beim Husten, beim Treppensteigen oder auch beim Lachen der Fall sein.

Die Ursache ist eine Insuffizienz des Schließmuskelapparates. Diese ist meist auf eine Schwächung der Beckenbodenmuskulatur zurückzuführen. Eine der modernen und vor allem schonenden Möglichkeiten bei Blasenschwäche ist die Behandlung mit BTL Emsella™. Was genau darunter zu verstehen ist und welche weiteren positiven Effekte die unkomplizierte Behandlung mit sich bringt, erfahren Sie im folgenden Beitrag.

 

Belastungs- und Stressinkontinenz – nicht nur altersbedingt

Harninkontinenz wird häufig mit einem höheren Alter in Verbindung gebracht. Tatsächlich verliert die Muskulatur mit dem Älterwerden häufig an Stärke – so auch die Beckenbodenmuskulatur. Dadurch wird der Körper anfälliger für Funktionsstörungen, sodass sich auch das Risiko für eine Blasenschwäche erhöht. Belastungs- und Stressinkontinenz sind jedoch nicht ausschließlich ein Problem, das im fortgeschrittenen Alter auftaucht. Stattdessen können auch junge Frauen davon betroffen sein.

Mögliche Gründe sind eine angeborene Bindegewebsschwäche sowie Schwangerschaften und Geburten. Bei der natürlichen Geburt des Kindes wird der Beckenboden stark gedehnt. Dabei kann es zur Erschlaffung der Muskulatur kommen, was wiederum zu Blasenschwäche führen kann. Überdies können auch Operationen (z. B. an der Gebärmutter) die Beckenbodenmuskulatur beeinflussen und eine Belastungsinkontinenz begünstigen. Ein weiterer möglicher Risikofaktor ist Übergewicht. Das überschüssige Körpergewicht erhöht den Druck im Bauchraum und auf die Blase, sodass es zur Inkontinenz kommen kann.

 

Was kann ich selbst bei Blasenschwäche tun?

Um Blasenschwäche aktiv entgegenzuwirken, steht vor allem die Stärkung der Beckenbodenmuskulatur im Fokus. Mit bestimmten Übungen lassen sich die Muskeln kräftigen, wodurch die Funktionsweise des Schließmuskelapparates verbessert werden kann. Des Weiteren kann es helfen, überschüssiges Körpergewicht zu verringern und somit den Druck zu senken. Teilweise lassen sich auch medikamentöse Ansätze in die Therapie integrieren.

 

BTL Emsella™ – die sanfte Hilfe gegen Inkontinenz

Eine innovative Behandlungsmöglichkeit gegen eine geschwächte Beckenbodenmuskulatur ist der BTL Emsella™. Hierbei handelt es sich um einen speziellen Stuhl, der ein starkes und fokussiertes elektromagnetisches Feld erzeugt (HIFEM™-Technologie). Dieses Feld sorgt dafür, dass sich die Muskeln des Beckenbodens intensiv zusammenziehen (kontrahieren) und wieder lockern.

Prinzipiell handelt es sich um das Beckenbodentraining, das auch mit Übungen daheim durchgeführt wird, jedoch in einer viel höheren und effizienteren Intensität. In kurzer Zeit erzielt der BTL Emsella™ ein Training, das mit herkömmlichen Methoden nicht erreicht werden kann. Die gezielte Stimulation des Beckenbodens ruft eine Straffung und Stärkung des Gewebes und der Muskulatur hervor.

 

Was passiert bei der Behandlung?

Die Behandlung ist äußerst einfach: Der Patient nimmt bekleidet auf dem BTL Emsella™-Stuhl platz und entspannt sich. Der Stuhl übernimmt den restlichen Part und trainiert die Muskulatur. Von der Anwendung nehmen die Patienten lediglich eine schwache Vibration oder ein leichtes Kribbeln wahr. Nach etwa 30 Minuten ist die Behandlung abgeschlossen und die Patienten können die Praxis sogleich wieder verlassen. Es gibt weder Einschränkungen noch Ausfallzeiten.

Da es sich bei der Behandlung mit BTL Emsella™ um ein gezieltes Training handelt, ist wie bei sonstigen Sportübungen auch eine regelmäßige Wiederholung für den Trainingserfolg unerlässlich. Erste Ergebnisse sind oft bereits nach der ersten Anwendung spürbar. Für optimale Ergebnisse raten wir zu sechs Sitzungen in kurzen Abständen (meist zwei Sitzungen pro Woche). Um die erzielten Resultate langfristig zu unterstützen, bietet es sich an, die Behandlung nach dieser Aufbauphase alle paar Monate erneut vorzunehmen, um die Effekte aufzufrischen. Die Intervalle werden dabei individuell festgelegt.

 

Positive Nebeneffekte von BTL Emsella™

BTL Emsella™ hilft nicht nur bei Problemen wie Inkontinenz, die Behandlung steigert allgemein das intime Wohlbefinden. So kann durch die Stärkung der Muskulatur auch das persönliche Lustempfinden positiv beeinflusst werden.

Zudem wird durch das spezielle Training die innere Mitte – also die Bauch- und Rückenmuskulatur – gestärkt. Dies kann sowohl die eigene Leistungsfähigkeit optimieren als auch Haltungsschäden aktiv entgegenwirken.

 

Gibt es Risiken?

Risiken oder Nebenwirkungen sind bei der Behandlung mit BTL Emsella™ nicht bekannt. Das Verfahren verläuft äußerst schonend und ohne Fremdsubstanzen. Während der Behandlung ist allein ein Kribbeln oder eine Vibration zu spüren. Das wird von den Patienten zwar individuell unterschiedlich wahrgenommen, jedoch in der Regel nicht als unangenehm bewertet. In einzelnen Fällen kann sich nach der Behandlung ein Muskelkatergefühl einstellen.

 

Nicht nur ein Thema für Frauen – BTL Emsella™ für Männer

Belastungs- und Stressinkontinenz betrifft häufig Frauen. Dennoch kann sich eine BTL Emsella™-Behandlung auch für Männer anbieten. Die Stärkung der Muskulatur wirkt sich, wie bereits angesprochen, sehr positiv auf die innere Mitte und die Leistungsfähigkeit sowie die Ausdauer aus. Daher ist BTL Emsella™ eine beliebte Trainingsergänzung für Profisportler. 

letzte Aktualisierung: 4.8.2022

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